Weiß Blau Bunt – Mitmachen!

Heute stelle ich Euch das erste Buch vor, dass es demnächst zu gewinnen gibt: Weiß Blau Bunt. Es ist 2014 im Volk Verlag (München) erschienen.

Gemeinsam mit der Mitautorin Diana Lucas sind 24 Geschichten entstanden, die sich wunderbar zum Vorlesen für 3- bis 6-Jährige eignen. Ältere Kinder und „Gewachsene“ können die Geschichten selbstverständlich auch selber lesen.

Die Geschichten spielen alle in verschiedenen Regionen Bayerns. Dabei wird aus Kindersicht erzählt. Es geht um Fußball, Kunst, regionale Besonderheiten und ja – in einer Geschichte auch tatsächlich über Dialekt.

Die Idee zu diesem Buch ist bei einem Branchentreffen der Drehbuchautor*innen in München entstanden. Dort war Thema „Heimat im Film“. Es wurde lagen darüber gesprochen, dass „der neue Heimatfilm“ boomt, besonders als Komödie oder Krimi. Und auch in der Literatur sei dieses Phänomen zu beobachten. Die Regale in den Buchhandlungen seien voll von Regionalkrimis. Da kam Diana Lucas und mir die Idee, doch auch für Kinder, die in einer bestimmten Gegend leben, etwas mit Lokalkolorit zu schreiben. So wurde „Weiß Blau Bunt“ geboren.

Seid Ihr neugierig auf das Buch geworden? Dann bleibt dran. Denn demnächst könnt Ihr dieses Buch gewinnen!

Die ersten fünf Verlosungsbücher

Vorankündigung: Hier gibt es demnächst 2 x 5 meiner Bücher zu gewinnen. Damit Ihr wisst, welche meiner Bücher verlost werden, stelle ich Euch in den nächsten Wochen die ersten fünf Bücher vor. Gewinnen könnt Ihr im ersten Durchlauf:

  • Weiß Blau Bunt, 24 Geschichten aus Bayern zum Vorlesen und Selberlesen
  • Humoristische Anekdoten, 5-Minuten-Vorlesegeschichten für Menschen mit Demenz
  • Gespenstergeschichten, zum Vorlesen und Weitermachen
  • Alex ist einfach anders, Roman für Kinder, Klassenlektüre in drei Stufen
  • Die besten Freundin der Welt, DUDEN Fischer Leseprofi für Klasse 2

Lest einfach weiter hier mit. Viel Spaß dabei!

Verlosung zum 10-jährigen Autorinnen-Jubiläum

Für meinen „Geburtstag“, also mein 10-jähriges Autorinnen-Jubiläum, habe ich mir etwas Besonderes ausgedacht: Ich möchte Euch nicht nur Geschichten erzählen über mein Leben als Schriftstellerin und wie alles vor zehn Jahren begann. Ich möchte auch Geburtstagsgeschenke verteilen 🙂

Ab Anfang Juli werde ich auf meiner Autorinnenseite bei Instagram (bartolipetra) und Facebook 2 x 5 meiner Bücher verlosen. Zu gewinnen gibt es also insgesamt zehn Bücher für zehn Jahre! Darum gerne weitersagen: Demnächst gibt es was zu gewinnen.

 

Ausgezeichnet!

Noch gar nicht so lange mit dabei und schon ausgezeichnet! Das durfte ich 2011 beim Verlag an der Ruhr erleben. Ich wurde dort zur Autorin des Jahres gekürt. Was für eine Ehre!

Ende November 2011 fuhr ich nach Mülheim an der Ruhr – also vom Südosten in den „tiefen Westen“ der Republik. Ganz feierlich wurde mir von der damaligen Verlagsleitung Dorothea Kiehler im Sitzungsraum des Verlagshauses die Auszeichnung verliehen. Mit Rede, Auszeichnungsurkunde und anschließendem Essen. Das war wirklich ganz wundervoll – und ich war stolz wie … nicht wie Oskar oder Bolle, sondern wie Petra … wie ich eben.

Mit dem Verlag an der Ruhr arbeite ich also beinahe seit der Geburtsstunde meines „Autorinnen-Lebens“ zusammen. Und es ist mir nach wie vor eine Freude, denn der Verlag an der Ruhr ist mir als Kooperationspartner, Auftraggeber, Gesprächspartner, Ideenentwickler und Weiterdenker sehr ans Herz gewachsen. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Redakteur*innen des Verlags, mit denen ich in dieser besonderen Weise und mittlerweile in allen Sparten des Hauses kooperieren darf.

Das verschwundene Geschenk und andere Überraschungen

Einen neuen Weg als Kinderbuchautorin schlug ich 2011 ein. Mein erstes Erstleser*innen-Buch erschien! Das besondere an meinem ersten „Lesedetektiv“: Die Lizenzen dafür wurde von Carlsen für ein Pixi-Buch gekauft. Seitdem gibt es „Das verschwundene Geschenk“ also für Leseanfänger*innen im gewohnten Hardcover und als Miniausgabe im Pixibuch-Format.

Mittlerweile sind einige weitere Bücher in der Lesedetektiv- und Leseprofi-Reihe von Fischer DUDEN von mir erschienen:

Das Schreiben für Leseanfänger macht mir große Freude – und ist eine echte Herausforderung. Denn natürlich wollen die jungen Leser eine spannende, lustige und interessante Geschichte lesen. Dabei muss der Text aber so konzipiert sein, dass die Worte verstanden werden, die Sätze nicht zu kompliziert sind und die Geschichte nicht zu lange ist.

Im Moment schreibe ich gerade an neuem Lesefutter für Leseanfänger. Ihr dürft gespannt sein…

Gefühlsgeschichten – eine Erfolgsgeschichte

Meine Entscheidung, mich als Autorin selbständig zu machen, hat sich rundherum als gut erwiesen. Das zeichnete sich zum ersten Mal ab, als ich 2009 einen neuen Verlagskontakt knüpfte. Das geschah ganz intuitiv: Ich hatte – gemeinsam mit meiner Autorenkollegin Ellen Tsalos-Fürther – einige Geschichten für Kinder geschrieben, für die wir noch keinen Verlag hatten. Wir entschieden uns, die Texte dem Verlag an der Ruhr vorzustellen.

Innerhalb weniger Wochen bekamen wir Bescheid: Der Verlag wollte unsere Texte. Und er wollte sogar noch mehr davon. So entstanden nach und nach sieben Bände Vorlesegeschichten mit dem Untertitel „5-Minuten-Mitmach-Geschichten für Kita-Kinder“.

Die meisten der erschienenen Vorlesebücher fallen unter die Rubrik „Gefühlsgeschichten“.  Das passt irgendwie ganz wunderbar. Denn die Zusammenarbeit mit dem Verlag ist geprägt vom einem wirklich guten Gefühl. Mittlerweile sind 42(!) Bücher von mir beim Verlag an der Ruhr erschienen. Also nicht nur eine Gefühls-, sondern auch eine Erfolgsgeschichte!

Mein erstes Kinderbuch: Allererste Vorlesegeschichten

Nach meinem ersten Roman kam ein Kinderbuch. Hier war ich Mitautorin neben einigen anderen Autorinnen.

Während meiner Ausbildung zur Drehbuchautorin lernte ich eine Lektorin kennen, die als freie Mitarbeiterin für verschiedenen Kinderbuchverlage arbeitete. Sie holte mich für dieses Buch mit ins Boot. Meine Drehbuch-Ausbildung hat sich also im doppelten Sinne gelohnt: Ich habe viel dazu gelernt und konnte erste Netzwerke knüpfen.

Mein allererstes Kinderbuch war dann – wie sollte es anders sein: „Allererste Vorlesegeschichten“ 🙂 Gebunden, mit Lesebändchen, Knallgelb im Cover, renommierter Verlag (Fischer Duden), und das Beste: mit fünf Geschichten für 2-Jährige von mir. War das toll! Das Buch gibt es übrigens immer noch im Handel, mittlerweile gerelauncht und in einer Neuauflage. Das freut mich wirklich sehr.

Was? Kündigen???!

Vor genau zehn Jahren machte ich ernst: Ich kündigte meine unbefristete Stelle als Sozialpädagogin im öffentlichen Dienst, um fortan freiberuflich als Autorin zu arbeiten. (Achtung! Wichtiger Hinweis: Nicht für jede*n zum Nachahmen empfohlen!)

Das war keineswegs eine Bauchentscheidung. Ich hatte meine Ausbildung zur Drehbuchautorin in der Tasche. Einige Schreibanfragen lagen auf dem Tisch. Und meine freie Tätigkeit als Referentin wollte ich erst einmal auf alle Fälle behalten.

Die Zeit, die ich mir für das Schreiben nehmen konnte, war viel zu wenig, denn mein Beruf forderte ziemlich viel von mir. Und so hängte ich also meine Arbeit als Sozialpädagogin mit einem lachenden und einem weinenden Auge an den Nagel. Was mein Glück war: Mein Mann stand hinter mir, unterstützte mich bei meiner Entscheidung und begleitete mich auf meinem Weg. Höchste Zeit, einmal danke dafür zu sagen: „Danke! :-)“

Ausbildung zur Drehbuchautorin: Mein Handwerkszeug

Schreiben kann doch jede*r!? Nun ja… Ich habe mit dem Schreiben ganz intuitiv begonnen. Durch meine Arbeit als Sozialpädagogin hatte ich einen großen Fundus an Geschichten und Inspirationen. Doch ich war mir schnell sicher: Um wirklich gut schreiben zu können, braucht es mehr. Denn Schreiben ist zum Großteil ein Handwerk, das man lernen kann und sollte.

Von meiner Mentorin Lotte Kinskofer ermutigt, meldete ich mich 2007 bei TOP:Talente, der Akademie für Film- und Fernsehdramaturgie an. In Leipzig machte ich dann berufsbegleitend eine Ausbildung zur Drehbuchautorin, die ich 2008 abschloss.

Rückblickend kann ich sagen: Es war eine gute Entscheidung! Ich habe während der Ausbildung viel über dramaturgisches Schreiben, Entwicklung von Figuren und Wendepunkte in einer Geschichte gelernt. Später habe ich dann auch einige Drehbücher für eine Fernsehserie und Imagefilme geschrieben. Dadurch habe ich zwar festgestellt, dass ich persönlich lieber für den Buchmarkt schreibe. Aber meine Haltung, meine Kompetenzen und meinen Blick für Geschichten konnte ich durch die Ausbildung zur Drehbuchautorin auf alle Fälle weiterentwickeln.

Der Einstieg: ein steiniger Weg

Vor etwas mehr als elf Jahren war mein erster Roman fertig. Was war ich stolz! Hatte ich doch über Monate Abend für Abend nach Feierabend damit verbracht, an meinem alten PC (der damals auch noch im ziemlich kalten Keller stand) Kapitel um Kapitel zu schreiben, wieder zu löschen und neu anzufangen. Jetzt war ich also am Ende angelangt. Und merkte in meiner ersten Euphorie gar nicht, dass das eigentlich erst der Anfang war. Denn bis ich schließlich meine Geschichte zwischen zwei Buchdeckeln in Händen halten konnte, sollte noch eine gefühlte halbe Ewigkeit vergehen.

Ich schickte mein Manuskript damals an unzählige Verlage. Am Anfang dachte ich noch: „Der Roman würde toll ins Programm des Diogenes Verlag passen.“ Also schickte ich den Papierstapel mit meiner Geschichte nach Zürich – und bekam Monate später eine Absage. Genau so erging es mir mit etlichen anderen großen Verlagen. Entweder wollten sie meinen Roman nicht. Oder sie meldeten sich erst gar nicht zurück.

Erst nachdem meine damalige Mentorin mir riet, mich doch an kleine regionale Verlage zu wenden, nahm meine Verlagssuche Fahrt auf. Schließlich bekam ich von einem unabhängigen Kleinverlag (Spielberg) eine Zusage. Der Verleger war von meiner Geschichte überzeugt. Mein Buch hatte endlich eine Verlagsheimat gefunden. Als die ersten Exemplare meines Buches dann bei mir per Post eintrafen, war ich tagelang trunken vor Freude!