Eine Autorin zum Anfassen

Mehrmals im Jahr heißt es für mich als Autorin: Eine Lesereise steht an. Das ist  immer eine aufregende Sache. Nicht nur, weil ich dafür meinen Koffer packen muss und auf keinen Fall die Zahnbürste vergessen darf.

So eine Lesung ist ein bisschen wie auf einer Bühne stehen. Und da ich in der Regel vor Kinder lesen, ist mein Publikum auch immer sowohl kritisch als auch „echt“ und direkt. Deshalb nehme ich mir immer viel Zeit, um eine Lesung vorzubereiten. Ich überleg mir einen guten Einstieg, mit dem ich die jungen Zuhörenden gleich mitnehme. Schon vorher lege ich fest, welche Passagen ich vorlese und wo ich Fragen an die Kinder stelle. Ich habe die Illustrationen der Bücher dabei, um sie an die Wand zu werfen. Und ein kleines „Zuckerl“ habe ich meistens auch im Gepäck.

Nach der Lesung gibt es dann immer eine Fragerunde: Was wollen die Kinder von der Autorin noch wissen? Hier für Euch die Top-Ten der originellsten Fragen bei meinen bisherigen Lesungen:

  1. Wie viele Bücher schreibst du so am Tag?
  2. Du bist ja schon so alt. Hast du auch schon geschrieben, als du jung warst?
  3. Arbeitest du auch irgendetwas Normales?
  4. Hast du auch „Harry Potter“ geschrieben?
  5. Wie viel verdienst du so als Schriftstellerin?
  6. Muss man als Schriftstellerin in der Schule gut in Deutsch gewesen sein?
  7. Bist du das auf der Autogrammkarte? Sieht dir gar nicht ähnlich…
  8. Gibt es deine Bücher auch bei Aldi zu kaufen?
  9. Kannst du auch bei Regenwetter Geschichten erfinden?
  10. Schreibst du auch mal was mit Einhörnern?