Wie riecht Glück?

Heute stelle ich Euch ein ganz und gar außergewöhnliches Buch vor. Es ist nicht nur von mir, sondern auch von einer Mitautorin, die ich über alles liebe: Meine Tochter. Das Buch, um das es geht, ist als Gemeinschaftswerk entstanden, beim Schenk Verlag erschienen und trägt den Titel „Glück riecht nach Hundefell„.

Die Geschichte zur Geschichte: Als meine Tochter elf war, kamen gerade viele Menschen auf der Flucht im Süden Spaniens an. Meine Tochter verfolgte diese Situation in den Kindernachrichten interessiert und betroffen. Leider war das Ankommen der Menschen an der Südküste Spaniens oft erschütternd und nicht immer wurden sie gut aufgenommen. Der Großvater meiner Tochter – mein Schwiegervater also – war Spanier und  Franziska suchte das Gespräch mit ihm.

Irgendwann sprach sie mich an: „Mama, ab wann können denn Kinder eigentlich Bücher schreiben?“ Und dann erzählte sie mir von ihrer Idee, eine Geschichte über Fliehen und Ankommen zu schreiben, die gut ausgeht. Wir beschlossen, diese Geschichte gemeinsam anzugehen. Etwa acht Monate schrieben wir beide jeden Abend zusammen an der Geschichte weiter. So ist der Kinderroman „Glück riecht nach Hundefell“ entstanden: Die 11-jährige Alice muss mit ihrer Mutter und ihren Brüdern ihr Heimatland Nigeria verlassen. Nach einer turbulenten Flucht landen sie in Spanien, versuchen dort Fuß zu fassen, ihre Ängste in den Griff zu bekommen und ein neues Zuhause zu finden.

Mittlerweile ist das Buch leider vergriffen. Aber als E-Book ist es noch erhältlich. Und: Es hat an Aktualität nicht verloren. Ein echtes Herzensprojekt des Mutter-Tochter-Autorinnen-Teams!