Die Ideen liegen auf der Straße…

In den vergangenen Wochen konntet Ihr zehn meiner Bücher gewinnen. Ich habe dafür die Bücher ausgewählt, die für mich etwas Besonderes sind. Von mir erschienen sind – wenn man pädagogische Fachbücher und Unterrichtsmaterialien dazuzählt – mittlerweile rund 50 Bücher. Das ist eine ganze Menge für ein zehn Jahre altes Autorinnenleben 🙂

„Und wie kommst du so auf die Ideen für deine Bücher?“, werde ich immer wieder gefragt. Ganz einfach: Die Ideen kommen zu mir. Gut, sie liegen nicht unbedingt auf der Straße, wie der Blogtitel behauptet. Aber sie sind irgendwie immer und überall. Ich liste Euch hier mal auf, in welchen Situationen oder an welchen Orten ich bisher die besten Ideen für meine Geschichten gefunden habe: Ideen fliegen mir zu…

  1. wenn ich frei habe, die Seele baumeln lassen kann und einfach mal so vor mich hingucke…
  2. beim genauen Zuhören – besonders Gespräche unter Kindern sind hier äußerst inspirierend!
  3. auf Reisen. Denn dann ist mein Gehirn auf „Empfang“ programmiert und fremde Umgebungen, Geräusche oder Gerüche befeuern meine Phantasieregion hier enorm.
  4. in Gesprächen. Denn während des Redens und Zuhörens tun sich bei mir immer wieder neue Türen auf und dahinter finden sich häufig neue Geschichten.
  5. beim Laufen. Seit vier Jahren gehe ich joggen. Dabei bekomme ich nicht nur den Kopf frei, sondern meiner Phantasie wachsen Flügel.
  6. im Café. Oder auf der Parkbank. Oder im Zug. Also überall, wo ich Leute beobachten kann. Ich male mir dann aus, woher sie kommen, was sie vorhaben, wie sie leben…
  7. kurz vor dem Einschlafen. Deshalb habe ich auch Block und Stift neben meinem Bett liegen.
  8. beim Lesen. Ja, Autor*innen schreiben nicht nur, sondern lesen auch 🙂 Wenn ich in eine andere Geschichte eintauche, springt mich gelegentlich auch eine Idee für eine ganz andere Geschichte an.
  9. beim Kritzeln. Das ist so eine Marotte. Wenn ich scheinbar sinnlos auf einem Blatt Papier herumkritzle, springt mich manchmal ein Einfall an.
  10. wenn ich meditiere. Also eigentlich erst danach. Aber es hilft, immer wieder seinen Kopf frei zu bekommen und das Gedankenkarussell, das sich ewig um innere To-do-Listen dreht, zwischendurch mal anzuhalten.

Wann seid Ihr denn besonders kreativ?